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Erlebnisberichte

Jennifer erzählt von ihrem Aufenhalt in Flandern

Da ich gerne Niederländisch spreche und meine Sprachkenntnisse auch verbessern wollte, hat das Projekt Bel’J mich von Anfang an sehr interessiert. So habe ich mich entschlossen, meine Freizeit in der Flämischen Gemeinschaft bei einem Jugendprojekt zu investieren.
Ich bin in der ersten Woche der Osterferien nach Herzele gefahren, wo im „’t Uilekot“ eine Animationswoche für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren organisiert wurde. Es haben sich 17 Kinder eingeschrieben. Mit mir waren drei Betreuer anwesend.
In der Osterwoche drehte sich alles um das Thema „Die erträumte Stadt“. Während der Tage haben die Kinder zusammen an einem eigenen Animationsfilm gearbeitet, wobei sie alles selbst gemacht haben: das Szenario schreiben, Ideen entwickeln, Figuren und Hintergrund entwerfen, Leinwände bauen, filmen,… Um dieses Thema wurde eine Woche lang fantasiert, gemalt, gezeichnet, gebaut… und jeder musste sich die Frage stellen: Wie sieht die ideale erträumte Straße, Dorf oder Stadt für jeden einzelnen aus? Was will man verändern und was findet man gut? Am Ende hatte jede Gruppe sein eigenes kleines selbstgemachtes Filmchen.
Am Mittwochnachmittag nahmen wir eine Auszeit vom Künstlerischen und hörten Lieve Hoet zu. Sie ist Autorin und in einer kleinen Stadt in Argentinien geboren. Als sie fünf war, zog sie mit ihren Eltern nach Belgien. Das Buch Spanning op de San Martin basiert auf ihren persönlichen Erinnerungen, die frühe Kindheit und die Bootsfahrt über den Ozean. Sie hat aus diesem Buch vorgelesen und uns anhand von Fotos und Alltagsgegenständen das Leben in Argentinien erklärt.

Während der Woche habe ich die Kinder begleitet und betreut. Ich habe ihnen bei der Vorbereitung des Films geholfen. Am letzten Tag wurden die Eltern eingeladen und wir haben alle zusammen einen Ausstellungsraum hergerichtet und die Premiere der selbstgemachten Filmchen veranstaltet. Die Eltern waren begeistert und die Kinder sehr stolz auf ihre Arbeit. Die Arbeit mit den Kindern hat Spaß gemacht und das Drehen der Filme war sehr interessant und lustig.
In der Osterwoche habe ich bei einer Familie gewohnt, deren Kinder auch an dem Atelier teilgenommen haben. Diese Familie lebte äußerst umweltbewusst. Ich fand sie positiv grün eingestellt.

Die zweite Woche bin ich dann in den Allerheiligenferien hingefahren. In dieser Woche gab es eine Animation für Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren rund um das Thema Märchen. Im Schnitt waren 6 Kinder da; am ersten Tag nur 4 aber am letzten Tag 9.
Zuerst haben wir überlegt, was uns alles zum Thema Märchen einfällt. Dann haben wir zusammen ein Schloss gebaut und eine große Fahne gemalt. An einem anderen Tag hat sich jedes Kind seine Traummärchenfigur mit besonderen Fähigkeiten ausgedacht. Anschließend haben wir alle Figuren zusammengelegt und eine Geschichte erfunden. Darüber hinaus hat sich jedes Kind verkleidet und sie haben ihre eigene erfundene Geschichte in einen Comic umgewandelt.
Später haben wir mit den Kindern eine Schnitzeljagd gemacht, die auf einem erfundenes Märchen aufgebaut war. Die Kinder mussten verschiedene Zettel und Anweisungen befolgen, um am Ende den Bösewicht zu befreien.
Ansonsten waren wir mit den Kindern noch schwimmen, sind am naheliegenden Spielplatz rumgeklettert und haben Pfannekuchen gegessen.
Wir haben auch passend zum Thema den Film "Rapunzel - Neu verföhnt" geschaut.
Schlussendlich haben wir Plätzchen gebacken und ein kleines Fest organisiert um die tolle Woche abzuschließen.
In der Allerheiligenwoche habe ich bei einer anderen Familie, die auch sehr nett war, gewohnt.
Es war interessant, die Lebensgewohnheiten der Menschen aus der flämischen Gemeinschaft kennenzulernen und mitzuerleben. Zum Beispiel fahren dort viele Leute mit dem Fahrrad, weil es eben sehr flach und auch die Verkehrswege dazu angelegt sind. Ich bin ebenfalls oft mit dem Fahrrad gefahren, sei es zum ’t Uilekot oder um abends den Tag auf dem Fahrrad ausklingen zu lassen.
Ich habe meine Sprachkenntnisse erweitert und es hat Spaß gemacht, Flämisch zu sprechen.
So war es alles in allem eine tolle Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann.

Michelle erzählt von ihrem Aufenthalt in der Französischen Gemeinschaft

Da ich meine Französischkenntnisse außerhalb der Schule verbessern wollte und dazu gerne Menschen aus der Französischen Gemeinschaft kennen lernen wollte, hat mein Vater sich umgehört und ist beim Jugendbüro auf das Projekt Bel’J gestoßen.

Die Mitarbeiter des Jugendbüros haben uns über die Möglichkeiten zu diesem Projekt informiert und uns tatkräftig bei der Umsetzung unterstützt. So bin ich dann auch bei der Organisation „La reforme“ als freiwillige Animatorin untergekommen.

Die Organisation „La reforme“ ist seit 30 Jahren im sozio-kulturellen Bereich innerhalb der Französischen Gemeinschaft tätig.

(siehe: http://www.reform.be/culture/stagescult.htm und http://www.reform.be/culture/stagescult.htm)

Wir haben uns im Oktober mit einer Mitarbeiterin von „La reforme“ in Verviers getroffen und sie hat uns die Aktivitäten des Kinderferienlagers (Alter der Kinder 6-12 Jahre) vorgestellt.

In den Allerheiligenferien habe ich dann an der ersten Kinderanimation teilgenommen. Das Thema dieser Woche war „der faire Handel“. Zuerst wurden die Kinder informiert, dann wurden Spiele und andere Aktivitäten (Einkaufen, gemeinsames Kochen, Basteln, …) zum Thema „fairer Handel“ gemacht. Am letzten Tag wurden im Nachmittag die Eltern eingeladen und die Werke der Kinder präsentiert.

In der Weihnachtsferienwoche habe ich an der zweiten Kinderanimation teilgenommen.

Das Thema war „Kunst in allen Variationen“.

Auch in dieser Woche wurden zuerst verschiedene Künstler und ihre Techniken vorgestellt. Das war auch für mich selbst sehr interessant, da Kunst mich interessiert.

Dann wurden die verschiedenen Techniken angewandt beim Malen, Zeichnen, Basteln,...

Ich habe der Animatorin geholfen, d.h. Kleingruppen übernommen, meine Hilfe beim Basteln, Kochen usw. angeboten. Außerdem habe ich die Aufsichten in den Pausen mit übernommen und habe für Ordnung nach den Ateliers gesorgt.

Leider bin ich am letzten Tag krank geworden.

Meine Mutter hat mich wie jedoch wie jeden Tag, da es keine direkte Busverbindung gab, von Kettenis nach Lambermont gefahren. So konnte ich mich glücklicherweise noch von den Kindern verabschieden. Ich war jedoch sehr traurig, den Abschluss der letzten Woche nicht erleben zu können.

Durch dieses Projekt habe ich meine Kenntnisse in Französisch verbessern können. Es war interessant, Menschen aus der Französischen Gemeinschaft kennen zu lernen. Manchmal fiel mir auf, dass das gesprochene Französisch dort vor Ort besondere Eigenarten (Ausdrücke) hat.

Ich habe auch gelernt, Geduld mit Kindern zu haben. Ich hätte nicht gedacht, dass das Leiten eines Kinderlagers so anstrengend sein kann. Erstaunt hat mich, dass die Kinder meinten, ich wäre aus Deutschland und in Belgien würden keine deutschsprachigen Menschen wohnen.

Dieses konkrete Projekt ist weiterzuempfehlen für Jugendliche, die Kontakt mit Kindern mögen und ihre Französischkenntnisse verbessern wollen.

Jennifer und ihre Erfahrungen in einer anderen Gemeinschaft

Um meine Französischkenntnisse zu verbessern und neue Erfahrungen zu machen, habe ich mich entschlossen, einen Freiwilligendienst in der Französischen Gemeinschaft Belgiens zu absolvieren. Dieser wurde ermöglicht durch das Projekt „Bel’J“, von dem ich durch meine Arbeit im Jugendbüro erfahren habe. Eine Mitarbeiterin des Jugendbüros hat mir dann geholfen eine Organisation zu suchen und den Antrag zu stellen.

Ende März haben wir uns in Verviers mit einer Mitarbeiterin der Organisation „ASBL VOLONT’R“ getroffen, um die verschiedenen Möglichkeiten zu besprechen und um mich vorzustellen.

Vom 18. bis zum 21. April habe ich eine Gruppe Jugendlicher mit Behinderungen aus Verviers begleitet. Jeden Tag waren es andere Ferienaktivitäten. Wir waren zum Tierpark in Aachen, haben gekocht, gebacken, haben Spiele gemacht und gebastelt. Am vierten und letzten Tag haben wir zuerst eine Schnitzeljagd gemacht und danach waren wir in den Thermen von Spa schwimmen. Bei allen Aktivitäten ging es um das Thema Ostern. Der Abschied von dieser Gruppe ist mir sehr schwer gefallen, weil es ein sehr familiäres Verhältnis zu den Jugendlichen war.

Meine Aufgabe bestand darin, die Jugendlichen zu begleiten und mit den anderen Betreuerinnen auf sie aufzupassen.

Vom 26. April bis zum 6. Mai habe ich im Sanatorium in Herve gearbeitet. Von Montag bis Donnerstag wurden Aktivitäten mit den Personen, welche noch gut dabei sind, veranstaltet. Die Aktivitäten bestanden aus Kochen, Musizieren oder Spazierengehen.

Jeden Mittag und freitags den ganzen Tag habe ich allerdings geholfen, Personen mit Alzheimer zu betreuen.

Meine Arbeit während den zwei Wochen bestand darin, das Personal zu unterstützen, mich mit den Senioren zu unterhalten und sie zu betreuen.

Leider war ich vom 3. bis 5. Mai krank und konnte nicht nach Herve.

Ich bin am Freitag aber noch dahin arbeiten gegangen um mich von allen zu verabschieden.

Durch dieses Projekt habe ich meine Kenntnisse in Französisch verbessert und neue Erfahrungen im Umgang mit Senioren und Personen mit einer Behinderung gemacht.

Mir ist auch aufgefallen, dass es kleine Unterschiede zwischen den Gemeinschaften gibt, was das Essen und die Kleidung betrifft, aber im Großen und Ganzen sind wir gleich.

Das Bel’J Projekt ist für Jugendliche weiterzuempfehlen, die neue Erfahrung machen oder eine Sprache verbessern möchten, aber nicht ins Ausland wollen.

Auf den Spuren des Wassers

Jugendliche aus den drei Gemeinschaften Belgiens gemeinsam unterwegs


Am 31. Oktober war es soweit: 25 Jugendliche im Alter zwischen 14-16 Jahren aus den drei Gemeinschaften Belgiens trafen sich in Worriken, um während 7 Tagen Belgien zu erleben.

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Im März lancierte die zuständige Ministerin Isabelle Weykmans mit ihren Kollegen aus den anderen Gemeinschaften das innerbelgische Programm „Bel’J: Entdecke die anderen Gemeinschaften“. Es ermöglicht Jugendlichen zwischen 14-20 Jahren Austauschprojekte miteinander in Belgien durchzuführen und Jugendlichen Freiwilligenprojekte während 2 Wochen bis 3 Monaten in einer Organisation einer anderen Gemeinschaft zu realisieren.
Mit dem Austauschprojekt gaben die drei zuständigen Agenturen in Belgien, für die Deutschsprachige Gemeinschaft das Jugendbüro, den Startschuss für das Austauschprogramm. Das Konzept sollte aufgehen. Isabelle Schifflers, Kabinettsmitarbeiterin der Jugendministerin begrüßte in Vertretung die bunte Schar Teilnehmer in den drei Landessprachen und wünschte sich einen regen Austausch zwischen den Jugendlichen verschiedener Herkunft. Die Jugendlichen wussten genau, was sie wollten: die anderen Kulturen kennenlernen, die Sprachkenntnisse verbessern, Stereotypen abbauen und vor allem: Spaß miteinander haben.


Auf den Internetseiten http://belj2009.wordpress.com/ konnten die Heimgeblieben das Projekt verfolgen. Einige Jugendliche übernahmen die Rolle der Redakteure, andere hielten die Momente auf Foto fest und wieder andere erstellten ein Video. So erfuhren die Internetbesucher u.a. mehr über den Aufenthalt in Worriken, die eigene Erstellung von Trinkwasser aus Regenwasser im Haus Ternell, eine Wanderung durch das Hohe Venn, die Weiterfahrt nach Bouillon, die Besichtigung des Chateau Fort, einen Besuch in Aqualibi, verschiedene Stadtrallys und eine Bootsfahrt durch Brugge. Die Erzählungen und Bilder sprechen für sich und zeigen, dass der direkte Kontakt verbindet und die direkte Anwendung der anderen Landessprachen die Kenntnisse fördert und Belgien erleben lassen.

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